
Nicht Amsterdam, sondern Istanbul ist die „Tulpenstadt“. |
| Foto: Annika Kiehn |

In Istanbul begann der europäische Feldzug der Tulpe. |
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Die Osmanen brachten die wilde Steppenpflanze aus Asien an den Bosporus. |
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Unzählige neue Arten wurden dort aus der Wildblume gezüchtet. |
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Die „Tulpenzeit“ begann unter Sultan Suleimann II. Er war so vernarrt in die Blumen, dass er seinen gesamten Palast damit schmücken ließ. Bald darauf wurde er nur noch „Palast der Tulpen und Tränen“ genannt. |
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Tulpenmotive zierten alles: Wände, Fliesen, Vasen, Stoffe. |
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Besucher, die im Frühling nach Istanbul kommen, erfreuen sie sich an der Pracht der bunten Boten. Zum achten Mal wurde im April das alljährliche Tulpenfest gefeiert. |
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Dazu wurden vergangenes Jahr in Istanbul 14 Millionen Tulpen in 270 verschiedenen Arten gepflanzt. |
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Jedes Mal verwandelt es die Stadt in ein Blumenmeer. |
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