Jenny Becker notiert am 8. April 2013:

Tanz mit den Terminen

Mein Leben besteht nur noch daraus, Mails zu schreiben. So fühlt es sich an. Anfragen raus schicken, jeden Tag, ...hallo, ich bin von der Reportageschule… ich schreibe über… es sollen auch Videos entstehen… könnten Sie sich vorstellen, mitzumachen?

Stephanie de la Barra notiert am 8. April 2013:

Von Mehmet bis Mephisto

Und jetzt die Gretchenfrage: Nun sag, wie hast du es mit der Reportage?

Jenny Becker notiert am 6. April 2013:

Alles nur Hype?

Ich telefoniere mit ein paar ehemaligen Kunststipendiaten, die vor einiger Zeit in Istanbul gelebt haben. Sie sagen, die dortige Szene sei überschätzt.

Felix Austen notiert am 6. April 2013:

Feuer und Flamme

Eigentlich halte ich es ja für unnötig, mein Haar hinter einer Frisur zu verstecken. Die Ganz-Kopf-Haar-Entferner in Istanbul sind aber bekannt für ihre Geschicklichkeit, speziell für ihre gewieften Barbier-Techniken.

Felix Austen notiert am 6. April 2013:

Besiktas-Spieler Roberto Hilbert

So leicht kann das sein: Ein Anruf bei der Pressestelle des VfB Stuttgart, ein Zweiter bei Roberto Hilberts Medienberater, schon hab ich den Ex-VfB-ler an der Angel. "Roberto ist da ganz unkompliziert, das klappt auf jeden Fall", sagt mir der Mann, der Hilberts Presse- und andere Termine koordiniert.

Stephanie de la Barra notiert am 5. April 2013:

Status: “Es ist kompliziert”

Ich dachte zwischen Muhlis Ari ("Mehmet") und mir ist alles klar. Ich komme nach Istanbul, wir lernen uns kennen, reden, ich sehe wie er lebt, was er macht und die Geschichte steht. Aber jetzt ist es komplizierter.

Karl Grünberg notiert am 5. April 2013:

Geschichte weg, was nun?

Wie komme ich an eine Geschichte, die nicht vor meiner Haustür auf der sprichwörtlichen Straße liegt? Googlen, lesen, bloggen, anrufen, mailen, twittern, facebooken.

Annika Kiehn notiert am 5. April 2013:

Hollywood am Bosporus

Die Seifen-Oper gehört zum türkischen Leben wie der „Çay“ -Tee. In bis zu über 70 Ländern werden viele der TV-Serien ausgestrahlt und gelten damit als großer Wirtschaftsfaktor.

Marta Popowska notiert am 4. April 2013:

Ein deutsches Gymnasium ohne deutsche Schüler

Die zukünftige türkische Elite lernt Deutsch und macht das deutsche Abitur. Doch an das Istanbul Lisesi, ein Gymnasium, schaffen es nur die besten 180 aus rund 1000 Bewerbern. Deutsche Kinder sucht man dort vergebens.

Tobias Oellig notiert am 4. April 2013:

“Als es an der Zeit war über Liebe zu schreiben, brach die Feder entzwei, und das Papier riss”

Dschalal ad-Din al-Rumi hat das geschrieben, ein persischer Sufi-Dichter des Mittelalters. Weltweit und nicht nur in Sufikreisen wird er für seine Poesie vereehrt. Von der Unsagbarkeit der Liebe Gottes schreibt er, umgarnt sie mit seinen Versen.

Tobias Oellig notiert am 4. April 2013:

Von Kapuzinern und Sufis

Ich erreiche ihn nicht, den Sufi. Mehrmals rufe ich ihn auf seinem türkischen Handy und Festnetz an. Keine Chance. Dann doch: eine Türkin meldet sich. "Deutsch? Englisch?" Nee. Türkisch.

Lena Schnabl notiert am 4. April 2013:

Abgeschottet

Gated communities, das sind überwachte Wohnsiedlungen, die gerade in Istanbul boomen.

Barbara Bachmann notiert am 4. April 2013:

Wenn der Glanz bröckelt

Neben der Wahrnehmung der Rückkehrer und der innenpolitischen Dimension der NSU-Mordserie interessieren mich auch die möglichen wirtschaftlichen Konsequenzen.

Lena Schnabl notiert am 4. April 2013:

Betucht

Als ich vor zwei Jahren in Istanbul war, hatte ich den Eindruck, dass viele Frauen Kopftuch tragen.

Jenny Becker notiert am 4. April 2013:

Das gewisse Etwas

Ich suche deutsche Künstler in Istanbul. Solche, die nur für kurze Zeit da sind, wie die zahlreichen Stipendiaten.

Barbara Bachmann notiert am 4. April 2013:

Erdogans Trumpf?

Die NSU-Morderserie brachte das Deutschlandbild der Türkei ins Wanken.

Ariana Zustra notiert am 4. April 2013:

Türkische Popmusik

Yakalarsam - knutsch knutsch! Tarkan ist hierzulande der wohl bekannteste Pop-Export aus der Türkei. Sein Lied "Şımarık (Kiss Kiss)" stürmte 1999 die europäischen Charts.

Barbara Bachmann notiert am 4. April 2013:

Zwischen den Stühlen

Sie haben Deutschland den Rücken gekehrt, weil sie in der Heimat ihrer Eltern bessere wirtschaftliche Möglichkeiten vorfanden. Nun erleben sie, wie das Deutschlandbild in der Türkei massiv unter der NSU-Mordserie leidet.

Stephanie de la Barra notiert am 4. April 2013:

Nicht ohne Mehmet!

So kurz davor - geht es jetzt schief?

Karl Grünberg notiert am 3. April 2013:

Sonntags, 10.30 Uhr: Gottesdienst am Bosporus

Es sind wenige, aber es gibt sie: Christen in Istanbul. Syrische, armenische, byzantinische, aber auch deutsche Christen.